EA SPORTS News

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  • „FIFA 10“ startet mit Barnetta in die neue Saison

    EA SPORTS verpflichtet ein weiteres Mal Tranquillo Barnetta, Mittelfeld-Star des deutschen Bundesliga-Clubs Bayer 04 Leverkusen, als schweizerisches Testimonial für die Fußballsimulation „FIFA 10“. Der schweizerische Nationalspieler wird neben Frank Lampard vom englischen FC Chelsea auf dem Cover des Spiels erscheinen.

    „Es freut uns sehr, dass wir Tranquillo so langfristig an EA SPORTS binden konnten und er uns in dem aktuellen Jahrgang wiederum so tatkräftig unterstützt wie in der Vergangenheit“, erklärt Christoph Ehrenzeller, Sr. Product Manager EA Schweiz.

    Auch Tranquillo Barnetta zeigt sich begeistert: „Ich bin nach wie vor stolz, mit EA SPORTS für die FIFA-Franchise zusammenzuarbeiten. Ich bin schon sehr gespannt, wie die zahlreichen Verbesserungen von den FIFA-Fans da draussen aufgenommen werden.“

    „FIFA 10“ bietet grundlegende Verbesserungen im Gameplay, besonders in den Bereichen Reaktionsfähigkeit und Intelligenz. Des Weiteren wird der Managermodus mit mehr als 50 Verbesserungen stark ausgebaut. „FIFA 10“ setzt als Fußballsimulation neue Standards und spiegelt mit ausgeklügelter Ballkontrolle und körperlicher Interaktion die echte Fußballwelt wider.

  • Verbesserungen dank besserer Tiefenschärfe

    Michael Day ist Art Director bei Electronic Arts und damit an der Fertigstellung von FIFA 10 massgeblich beteiligt. In diesem Blogpost spricht er über einen wichtigen Effekt der FIFA 10-Engine, die Tiefenschärfe.

    Verbesserte Tiefenschärfe

    Da wir uns nun relativ am Ende des Entwicklungszyklus für FIFA 10 befinden, sind wir häufig damit beschäftigt, Screenshots des Spiels für die Marketing-Abteilung zu machen. Manche von euch dürften in den vorherigen Jahren bemerkt haben, dass viele der Screenshots Tiefenschärfe (auch: Schärfentiefe) enthalten. Tiefenschärfe ist ein Begriff aus der Fotografie und bezieht sich technisch auf die optischen Linsen von Video- und Fotokameras: Objekte, die nicht im fokussierten Bereich liegen, erscheinen verwischt. Je mehr Licht ein Fotograf oder Filmer durch das Öffnen des Objektivs auf den lichtempfindlichen Film (oder Sensor) lässt, desto kleiner wird der Tiefenschärfe-Bereich (und desto verwischter erscheinen Objekte ausserhalb dieses Bereiches). Üblicherweise geschieht dies beim Einsatz von Objektiven mit grösserer Brennweite (Zoomobjektive) und um kürzere Verschlusszeiten zu ermöglichen. Diese wiederum erlauben es, näher an das Geschehen zu gehen und schnelle Bewegungen einzufangen. Ohne diese kurzen Verschlusszeiten würden wir Zeuge einer weiteren Besonderheit der Fotografie werden: der Bewegungsunschärfe. Sportfotografen und Kameramänner benötigen sowohl lange als auch reaktionsschnelle Objektive, um Nahaufnahmen der Action auf dem Platz machen zu können. Obwohl man Tiefenschärfe als künstliches Phänomen der Fotografie betrachten kann, so haben wir uns doch daran gewöhnt, sie in Bildern zu sehen. Man kann Tiefenschärfe auch einsetzen, um die Aufmerksamkeit des Betrachters auf bestimmte Objekte der Aufnahme zu lenken, indem man die weniger wichtigen Dinge verwischt.

    Tolle Effekte

    Die Tiefenschärfe ist also Teil unserer Sehgewohnheiten geworden, umso wichtiger ist es für uns, sie bei den gerenderten Bildern und im Spiel aufzugreifen, um diese realistischer zu machen. Bis zu einem gewissen Grad waren die Vorgängerversionen von FIFA auch dazu imstande, Tiefenschärfe zu generieren. Aufgrund von Artefakten, Leistung und der Tatsache, dass die Logik dazu fehlte, war Tiefenschärfe jedoch auf Standbilder beschränkt. Bei FIFA 10 hatten wir nun die Möglichkeit, die Tiefenschärfe mehr in den Fokus zu rücken. In früheren FIFA-Versionen wurde Tiefenschärfe dadurch hergestellt, dass ein Grafiker eine Serie von tiefenbasierten Ebenen erzeugt hat. Beispielsweise: die Entfernung, bei der Objekte scharf dargestellt werden, die Entfernung, bei der Objekte verwischt erscheinen und der maximale Verwischfaktor. Das sieht natürlich nicht realistisch aus, wenn es nicht von jemandem mit Fotografie-Erfahrung gemacht wird. Und selbst dann: Die lineare Natur der interpolierenden Verwischung ist physikalisch nicht korrekt. Für FIFA 10 hat das Rendering-Team eine neue, physikalisch korrektere Berechnung eingeführt, welche die echten Objektive besser simuliert. Dank der verbesserten Logik für angepeilte Spieler und der besseren Kamerasteuerung haben wir einen Tiefenschärfe-Effekt erschaffen, der nicht nur auf Marketing-Screenshots gut aussieht, sondern auch im Spiel. Wenn man versucht, Elemente der Fotografie und der Fernsehübertragung in ein Videospiel zu übernehmen, muss man sich einige wichtige Gedanken machen. Man möchte zum Beispiel eher nicht, dass eine Kamera im Spiel potenzielle Passempfänger "verwischt". Wir haben also überlegt, wo und wie viel Tiefenschärfe im Spiel auftauchen soll. Ihr werdet solche Effekte in den nicht-interaktiven Bereichen sehen, in den Wiederholungen und Höhepunkten. Im Spiel selbst haben wir darauf verzichtet. Mit der Orbit-Kamera für die Sofort-Wiederholungen kann aber jeder Gamer mit dem Tiefenschärfe -Effekt experimentieren. Dazu wurde eine neue zusätzliche Steuerung geschaffen. Damit kann man die Kamera nicht mehr nur auf den Spieler zu oder von ihm weg bewegen (linker Stick oben/unten), sondern auch herein-/herauszoomen (linker Stick links/rechts). Das heisst: Ihr könnt einen Spieler mit einem Weitwinkel und gleichzeitiger Nahaufnahme einfangen, wobei die Tiefenschärfe relativ hoch (wenig Verwischung) ist, oder ihr könnt aus grösserer Entfernung auf ihn heranzoomen und so den maximalen sogenannten Bokeh-Effekt erzielen.

    Mehr Realität

    Die Tiefenschärfe soll, zusammen mit weiterem Rendering, Design und Menügrafiken, die grossartige Spielerfahrung und die Spielmodi unterstützen und verbessern, indem sie den Realitätsgrad noch ein wenig nach oben schraubt. Es ist zu hoffen, dass der Tiefenschärfe-Effekt nicht das Erste ist, was den Gamern auffällt, wenn sie FIFA 10 spielen. Er ist nur ein weiteres Element, das es erlaubt, noch tiefer einzutauchen in das authentischste Fussballspiel überhaupt. Michael Day ist Art Director bei Electronic Arts und damit an der Fertigstellung von FIFA 10 massgeblich beteiligt. In diesem Blog spricht er über einen wichtigen Effekt der FIFA 10-Engine, die Tiefenschärfe.
 
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